Was spricht für und was gegen kostenlose Probeabos? Wenn man bei Zeitung-Probeabo.de bei den bisher untersuchten Probe- und Testabos Bilanz ziehen würde, dann würden sich zwei Arten von Probeabos hervortun. Das sind zum einen die vollkommen kostenlosen Probeabos, zum anderen die sogenannten Kurzabos, mit Laufzeiten von einem bis sechs Monaten.
Viele Zeitungen oder Zeitschriften bieten heute (leider) keine völlig kostenlosen Abos mehr an. Zum einen, weil Gratisabos eben auch bewusst ausgenutzt werden - zum anderen, weil ein Kurzabo mit einer Laufzeit von einem bis sechs Monaten auch eine höhere Wahrscheinlichkeit besitzt, dass der Probeleser auch Abonnent wird.
Die meisten Zeitschriften setzen heute auf den Gewöhnungseffekt der längeren Abos. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, dass die Tageszeitung jeden Tag kommt, dann ist der Schritt zur Kündigung der liebgewonnenen Zeitung oft schwer.
Natürlich machen die Zeitungen keinen Gewinn mit so günstigen Probeabos, wie sie hier vorgestellt werden. Die Zeitung um ein Drittel oder gar die Hälfte zu verbilligen und noch eine Prämie obendrein zu legen; das soll den Leser bewusst dazu bringen, ein neuer Abonnent zu werden. Die Zeitungen nehmen also einen kurzfristigen Verlust in Kauf, damit es sich später eventuell auszahlt und aus dem Probeabonnent ein Vollabonnent wird.
Bei gratis Probeabos ging aber der Trend leider dahin, dass solche Angebote auch oft ausgenutzt wurden und die eigentliche Definition eines kostenlosen Probeabos verlorenging. Daher setzte man eine Hemmschwelle ein - der interessierte Kunde soll zumindest einen minimalen Betrag zahlen, damit der klassische Schnäppchenjäger, der überhaupt nicht an einem Festabo interessiert ist, abgehalten wird.
Die wahrscheinlich größte Auswahl gibt es beim Aboservice der deutschen Post. Hier finden sich über 4500 verschiedene Titel von Zeitungen und Zeitschriften - so gut wie alle Probeabo, Sparabo, Kurzabo und Leser werben Leser Abo Angebote, die es derzeit gibt.